Kirchliches Umweltmanagement
Umweltverantwortung
Die innere Haltung, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, und ein damit verbundenes Umweltbewusstsein sind auf dem Schwanberg fraglos schon immer vorhanden. Beides hat bereits über die vielen Jahre das Handeln im Geistlichen Zentrum beeinflusst und somit seine Wirkung für die täglichen Entscheidungen entfaltet. So könnten wir uns eigentlich zufrieden zurücklehnen und nach dem Motto „weiter so" unsere Arbeit fortsetzen. Das hieße aber, unsere Augen und Ohren vor dem Wissen um die Entwicklung unserer Umwelt und dem damit verbundenen Weltklima zu verschließen. Unsere Verantwortung hat eine neue Dimension bekommen, der wir uns zu stellen haben.
Seit Mai 2008 ist eine kleine, aber aktive Arbeitsgruppe damit beschäftigt, das Umweltmanagement im Geistlichen Zentrum zu implementieren. Im sogenannten Umweltteam bereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Arbeitsbereichen den Weg zur Zertifizierung vor.
EMAS und Grüner Gockel - Was ist das eigentlich?
EMAS ist die Kurzbezeichnung für Eco Management and Audit Scheme, auch bekannt als EU-Öko-Audit. EMAS wurde von der Europäischen Union entwickelt und ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen.
In Anlehnung an das Umweltaudit nach der EMAS-Verordnung hat sich in den Evangelischen Kirchen das Umweltaudit „Der Grüne Gockel" entwickelt. Es ist speziell auf die Rahmenbedingungen und die Struktur einer Kirchengemeinde abgestimmt.
Die Landessynode der Evngelisch Lutherischen Landeskirche in Bayern hat im April 2009 empfohlen, Umweltmanagementsysteme wie den „Grünen Gockel" möglichst flächendeckend einzuführen. Durch sie wird ein Qualitätszirkel geschaffen, der kontinuierliche Wachsamkeit für die Umwelt garantiert.
Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auch auf den folgenden Internetseiten
www.bayern-evangelisch.de/umwelt/
Unser Weg zur Zertifizierung:
Mai 2008 - Das Umweltteam tagt zum ersten Mal
Juni 2008 - Der Vorstand beschließt den Einstieg ins Umweltmanagement (EMAS)
seit Juli 2008 - Umweltbestandsaufnahme in allen Bereichen des Geistlichen Zentrums als ständiger Prozess bis heute
September 2008 - Einführung der Mitarbeitenden in das Umweltmanagementsystem, Sammlung erster Ideen mit positiven Voten für unser Vorhaben
Oktober 2008 - Abschluss der schriftlichen Fragebogenaktion an die Mitarbeitenden
Januar 2009 - Öffentliche Auftaktveranstaltung in der St. Michaelskirche mit Dr. Dorothea Denneke-Stoll, Synodalpräsidentin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)
Mai 2009 - Beginn mit der Entwicklung der Umweltleitlinien in einer Arb.-Gruppe
August 2009 - Weiterentwicklung der Umweltleitlinien mit den Mitarbeitenden
September 2009 - Feedback der formulierten Zwischenergebnisse an die Mitarbeitenden
November 2009 - Verabschiedung der Umweltleitlinien im Vorstand
Februar 2010 - erste Arbeiten an der Umwelterklärung
Februar 2010 - Versand des Umweltfragebogens an unsere Lieferanten
Mai 2010 - internes Audit
unser Ziel nach mehr als 20 Sitzungen im Umwelteam
30.
Juni 2010 - Validierung (Begutachtung) nach
EMAS III - wir sind zertifiziert!


![tl_files/schwanberg/images/content EMAS/GRUeNE_GOCKEL_CYMK_EPS [Konvertiert].jpg tl_files/schwanberg/images/content EMAS/GRUeNE_GOCKEL_CYMK_EPS [Konvertiert].jpg](tl_files/schwanberg/images/content EMAS/GRUeNE_GOCKEL_CYMK_EPS [Konvertiert].jpg)