Gütergemeinschaft

Wir leben von unserer Hände Arbeit. Alle Schwestern sind bis zu ihrem Renteneintritt berufstätig, also auch kranken-, sozial- und arbeitslosenversichert.
Entweder arbeiten wir im Geistlichen Zentrum Schwanberg oder in beruflichen Einsätzen möglichst in der Nähe des Schwanbergs. Z.B. erteilt eine von uns Schwestern z.Zt. Religionsunterricht an verschiedenen Schulen.

Gehälter und Renten wandern dann in einen gemeinsamen Topf, aus dem die Bedürfnisse der ganzen Gemeinschaft, der Unterhalt unseres Ordenshauses und die Bedürfnisse der einzelnen Schwester gedeckt werden.

Wir leben also in Gütergemeinschaft und jede erhält nach der Regel Benedikts so viel, wie sie nötig hat.

Benedikt schreibt (RB 34, 1-5):

Man halte sich an das Wort der Schrift: „Jedem wurde so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.“ (Apg 4,35)
Damit sagen wir nicht, dass jemand wegen seines Ansehens bevorzugt werden soll, was ferne sei. Wohl aber nehme man Rücksicht auf Schwächen.
Wer weniger braucht danke Gott und sei nicht traurig.
Wer mehr braucht, werde demütig wegen seiner Schwäche und nicht überheblich wegen der ihm erwiesenen Barmherzigkeit.
So werden alle Glieder der Gemeinschaft zufrieden sein.

Dieses „wie viel“ bzw. „wie wenig“ ist auslegungsbedürftig und bedarf immer wieder neu der eigenen Reflexion und des Gesprächs miteinander. Für diese (und andere) Gespräche sind wir in fünf Kleingruppen unterteilt. Die Cellerarin verwaltet die Finanzen der gesamten Gemeinschaft.