Sr. Ruth MeiliAngesprochen hat mich damals 1970 - übrigens bei einem Kaffee und äußerst feinem und in der Umgebung bekannten Apfelkuchen - die Kombination Gemeinsam Beten und auf diesem guten Humus gemeinsam eine Aufgabe verantworten und gestalten (damals die Schule und das Internat samt Freizeitgestaltung mit den Schülerinnen). Und dann bekamen wir viel Freiraum für gemeinsame missionarische Aktivitäten unter Konfirmanden, Schülern, Studierenden, jungen Erwachsenen und Familien während der Ferien. Das hat in mir und anderen Schwestern viel in Bewegung gebracht, und die Zusammenarbeit mit zahlreichen „Ferienhelfern“ hat uns allen große Freude gemacht. (Sr. Ruth Meili CCR)

 

Sr. Helke Theophana Brandt

Für mich haben Stundengebete und Gottesdienste immer den größten Anreiz gebildet hier zu leben. Das gemeinsame Gebet in Gemeinschaft und der Vorzug, dieses viermal am Tag tun zu dürfen, ist für mich immer noch wichtig. (Sr. Helke Theophana Brandt CCR)

 

Sr. Anja Waltemate

Der Grund für mich, das Leben in einer Gemeinschaft zu wagen, war und ist dem Ruf und Aufruf Gottes zu folgen. Auf das Gehörte antworten mit diesem Lebensweg. Das Hinhören nach Innen und nach Außen immer wieder neu herausfordernd erfahren und erleben: im Auf und Ab des Alltags, in den Stundengebeten, in den Gottesdiensten. (Sr. Anja Waltemate CCR)

 

Sr. Dorothea Beate Krauß

Ich habe in meinem Leben immer schon Gemeinschaft kennen gelernt, in der eigenen Familie mit fünf Geschwistern und immer noch anderen Menschen im Haushalt, in der Großfamilie, in der es auch etliche Diakonissen gab, im Bund Christlicher Pfadfinderinnen, in dem ich die schönen Gottesdienste und Stundengebete kennen gelernt habe, aber auch die Verlässlichkeit einer Gruppe (der Starke schützt den Schwachen), das gemeinsame Leben und Arbeiten in der Gruppe, die gemeinsame Suche nach einem Weg und das gemeinsame Finden. Wichtig war für mich die Konfirmation – aber auch ein Buchtitel: „Frei für Gott und die Menschen“. Das wollte ich mit andern, die ähnlich begeistert waren auf dem Schwanberg leben. Da hinein wollte ich meine Kraft und mein Leben geben: „Frei für Gott und die Menschen“. (Sr. Dorothea Beate Krauß CCR)