Exerzitien

Exerzitien sind christuszentrierte Tage, die helfen, das Verhältnis zu Gott, die Beziehung zu sich selbst und zu andern zu klären. Sie ermöglichen einen Raum, in dem die Liebe wachsen und sich entfalten kann, in dem wir uns neu verwurzeln und gründen können im ewigen Ja Gottes.

Prozessorientiertes Begleitgespräch, Schweigen, Bibelbetrachtung,  persönliche Gebetszeiten und die Einladung zu den Stundengebeten und Gottesdiensten der Communität gestalten die Tage. So können noch nicht gelebte Ressourcen, Charismen und Begabungen in den Blick und zur Wirkung kommen.

Unterschiedliche Exerzitienformen

Einzelexerzitien in der Gruppe stärken das Miteinander durch Impulse in der Gruppe und durch gemeinsame Leibarbeit. Sie haben einen Bogen von 6 – 9 Tagen.

Exerzitien im Alltag führen für einige Wochen für einen Übungsweg zusammen.

Karmelitische Exerzitien führen in die Spiritualität des Johannes vom Kreuz und der Teresa von Avila ein.

Kontemplative Exerzitien orientieren sich am Jesusgebet nach den Wegschritten von P. Franz Jalics SJ.

Bibliodrama-Exerzitien laden über die klassischen Methoden hinaus ein zum bibliodramatischen Spiel in der Gruppe.

Die großen Exerzitien – 30 Tage - auf dem Schwanberg

- verantwortet durch Prof. Dr. Dr. Paul Imhof -

werden in 4 Schritten begangen

1. Woche: Ich bin Geschöpf Gottes, des Schöpfers alles Seienden
2. Woche: Unterwegs in den Spuren Jesu, meines Meisters und Bruders
3. Woche: Die Unterscheidung – der Geister, der Leiden
4. Woche: Das neue Leben

Es können einzelne Wochen belegt werden.

Wer sollte Exerzitien machen?

Wer sich angesprochen und gerufen weiß.