Der Schwanberg ist seit der Jungsteinzeit besiedelt und galt als Fliehburg und heiliger Berg. Die Kelten legten auf dem Schwanbergplateau eine ausgedehnte Befestigungsanlage an.

Der Kappelrangen ist der Aussichtspunkt auf dem Schwanberg. Im frühen Mittelalter stand hier eine kleine Michaels- oder Walburgiskirche. Heute ist hier ein Ort zum Schauen, Staunen und Gedenken.

Anfang des 20. Jahrhunderts kaufte Graf Alexander Castell zu Rüdenhausen das Schloss auf dem Schwanberg. Seit 1957 wurde der Schwanberg zur Heimat der evangelischen Ordensgemeinschaft Communität Casteller Ring. Heute ist der Berg das Ziel für Ausflügler und Wanderer, beliebtes Tagungszentrum, heilender und heiliger Ort für Menschen im Fragen und Suchen.

Nach dem Tod von Graf Radulf kaufte das Geistliche Zentrum Schloss und Park um die Arbeit weiterzuführen. Mit Unterstützung aus dem Umland ist der Schlosspark zu einem überregionalen Kleinod geworden und einen Spaziergang, auch mit Führungen und Audioguides, wert.

Der Schwanberg gehört zur Gemeinde Rödelsee, mit der wir auf kirchlicher und kommunaler Ebene verbunden sind.

Am Fuß des Schwanbergs konnten schon im 16. Jahrhundert jüdische Bürger Land für einen Friedhof erwerben. Mit seinen 2500 Grabsteinen zeugt der jüdische Friedhof Rödelsee von der ehemals blühenden, jüdischen Kultur in Unterfranken.