Franziskusbaum auf dem Schwanberg

Kein anderer Heiliger wird so mit den Themen Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Verbindung gebracht wie der Franz von Assisi (1182-1226). Im Jahre 1225 dichtet der heilige Franziskus seinem berühmten Sonnengesang als Loblied auf Gott, den Schöpfer aller Dinge. In diesen Lobgesang stimmen wir in diesem Sommer mit dem Franziskusbaum von Barbara und Georg Ehrmann ein. Dieser zeigt den heiligen Franziskus, der der Legende nach einst auch den Vögeln gepredigt haben soll.

An zentraler Stelle, zwischen Schloss und Kirche, wo bis vor kurzem noch eine öffentliche Telefonzelle stand, wird ab Pfingsten für einige Wochen ein Franziskusbaum zu sehen sein.
Diese Holzskulptur, die eine Leihgabe der Künstlerin Barbara Ehrmann aus Oesfeld ist, zeigt den heiligen Franziskus, der der Legende nach einst auch den Vögeln gepredigt haben soll.

 

„Franziskus kam er zu einem Ort, an dem eine große Menge von Vöglein verschiedener Art zusammengekommen war. Als der Heilige Gottes dieselben sah, lief er eilig hin und begrüßte sie, als wären sie der Vernunft teilhaftig. Sie aber wandten sich zu ihm, so dass die, welche auf den Gesträuchen waren, die Köpfchen senkten, als er sich ihnen näherte, und in ungewohnter Weise sich nach ihm hinrichteten, bis er zu ihnen heranschritt und sie alle eifrig ermahnte, das Wort Gottes zu hören, indem er sprach: »Meine Brüder Vöglein, gar sehr müsst ihr euren Schöpfer loben, der euch mit Federn bekleidet und die Flügel zum Fliegen gegeben hat; die klare Luft wies er euch zu und regiert euch, ohne dass ihr euch zu sorgen braucht«. Als er ihnen aber dies und ähnliches sagte, begannen die Vögel, in wunderbarer Weise ihre Freude bezeugend, die Hälse zu recken, die Flügel auszubreiten, die Schnäbel zu öffnen und aufmerksam auf ihn zu schauen. Er selbst aber in wunderbarer Glut des Geistes schritt mitten durch sie hin und berührte sie mit seinem Gewande; und dennoch bewegte sich keiner von der Stelle, bis er das Zeichen des Kreuzes machte und ihnen mit dem Segen des Herrn die Erlaubnis gab. Da flogen sie alle zugleich von dannen. Dies alles sahen die Genossen, die am Wege warteten.“

 

Zu Ehren des Franziskus von Assisi haben die Künstler Georg Ehrmann (Bonn) und Barbara Ehrmann (Bütthard-Oesfeld) einen Vogelbaum gestaltet, der durch Deutschland wandern soll. Dieser Baum, der auch ein stilisiertes Segel darstellt, ist ein Symbol für den Frieden. Er steht für die Gesinnung des Franziskus. Er soll ein Zeichen setzen für den Schutz der Umwelt, und mahnen zu mehr Genügsamkeit und uns erinnern achtsamer zu sein gegenüber Mensch, Tier und Natur.

 

Wenn Sie Interesse daran haben, wenden Sie sich bitte an:
www.Barbaraehrmann.de, E-Mail: Barbara_Ehrmann@gmx.de
www.georgehrmann.de; E-Mail: Georg.Ehrmann@gmx.de